Das Oppenheimer Kellerlabyrinth
Irreal, die verschlungenen Wege im Kellerlabyrinth
Die Altstadt von Oppenheim ist wie ein Schweizer Käse mit historisch gewachsenen Kellergewölben und Gängen unterhöhlt. In ihrer Geschichte wurde die Stadt mehrfach zerstört. Auf Asche und Lehmresten wurde immer wieder ein neues Oppenheim gebaut. Geführte Begehungen lassen die vergessenen Kelleranlagen des frühen Oppenheims als eine historische ’Stadt unter Stadt’ lebendig werden.
Im Labyrinth ist für 500 Meter Standsicherheit hergestellt
In mühsamer Kleinarbeit ist ein Labyrinth von ca. 500 Meter saniert und standsicher gesetzt worden. Bei weiteren Erkundungen werden laufend in Vergessenheit geratene Kellerräume neu entdeckt und gesichert. Das bereits bekannte Potenzial von 600 Einzelanlagen mit einer Gesamtfläche von ca. 6.000 m² wartet darauf entschlüsselt zu werden.
Skurrile Räume zaubern eine altertümliche Atmosphäre
Die besonderen Eigenschaften des Bodens bilden die geologische Grundlage, warum in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten die zahlreiche Ausschachtungen, Brunnen, Gewölbe und Kellergänge gegraben werden konnten. Manche Gänge verlaufen lediglich einen Meter unter der Asphaltdecke.
Die fruchtbare Erde besteht aus einem Löß/Kalk-Gemisch
Der Boden, auf dem der ausgezeichnete Oppenheimer Wein heranreift,
ist einzigartiger geologischer Natur. Der Boden besteht in der Grundsubstanz aus
einem Löß/Kalk-Gemisch.
Für die hohe Fruchtbarkeit sorgt der feinstkörnige Lößanteil
(< 2 µ). Für die Standfestigkeit und Haftung ist die Kalkbeimengung zuständig.
Vor einigen hundert Jahren durch Vorfahren hergestellt
Die feinkörnige Mischung aus Löß und Kalk verhält sich ähnlich wie Lehm. Wer Lehm kennt, weiß, dass er sich in idealer Form mit der Hand herauskrabbeln lässt und wegen seiner relativ hohen statischen Haftkraft dennoch nicht so schnell zusammenbricht.
Führungen
FÜHRUNGEN DURCH DIE "STADT UNTER DER STADT":
Reservierungen per TELEFON, EMAIL oder FAX:
Fon: 06133 - 49 09 14/ -19 /-22
Fax: 06133 - 49 09 29
E-Mail:
info@stadt-oppenheim.de
Wenn Sie alleine oder mit einer kleinen Gruppe die wechselvolle Geschichte
des unvergleichlichen Oppenheimer "Kellerlabyrinths", seine Entstehung und Nutzung
kennen lernen wollen, dann empfehlen wir Ihnen an einem festgelegten Führungstermin
teil zu nehmen.
Wenn Sie einen oder mehrere Freunde, Verwandte oder Geschäftspartner mit
einer Führung überraschen wollen, dann können Sie einen Gutschein bei uns erwerben,
der dann für einen Platz in einer festen Führung eingelöst werden kann.
FESTE FÜHRUNGEN
samstags:
12:00 und 13:30 Uhr
Sonntags und feiertags:
11:30, 13:30, 14:30 und 15:45 Uhr
Eintrittsgebühr: 6,00 €
Kinder von 5-14 Jahren: 2,50 €
Kinder bis 4 Jahre: Eintritt frei
Dauer: circa 60 Minuten
Die Eintrittskarten werden in der Touristinformation der Stadt Oppenheim,
oberhalb des Rathauses, direkt
vor der Führung erworben, Kunden, die telefonisch voranmelden, erfahren
das "wo" detailliert. Im Bedarfsfall werden weitere Führungstermine von uns arrangiert,
falls sich genügend Interessenten finden.
Sie können auch spontan zu einer
der Führungen kommen. Allerdings übernehmen wir in
diesem Fall keine Garantie, dass Sie teilnehmen können, da eine Gruppe
20 Personen nicht übersteigen soll.
INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN
Voranfragen per TELEFON oder E-MAIL an:
Tourist- und Festspielbüro der Stadt
Oppenheim
Merianstraße 4, neben dem Rathaus
Montags bis freitags 10:00 bis 17:00 Uhr
Öffnungszeiten samstags und sonntags:
15. April bis 15. Oktober samstags /sonntags 10.:00 bis 17:00 Uhr
15. Oktober bis 15. April samstags 11:00 bis 14:00 Uhr
sonntags 11:00 bis 16:00 Uhr
Postanschrift:
Rathaus der Stadt Oppenheim
Merianstraße 2
55276 Oppenheim
Fon: 06133 - 49 09 14/ -19
Fax: 06133 - 49 09 29
E-Mail:
info@stadt-oppenheim.de
Sollten Sie beabsichtigen, mit einer größeren Gruppe
(ab ca. 10 Personen) an einer Führung durch das Kellerlabyrinth,
die zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl (alle Tage von Montag bis Sonntag
) gebucht werden kann, teilzunehmen, dann bitten wir Sie darum, sich mit uns in
Verbindung zu setzen, um vorab einen Termin zu blockieren.
Maximale Teilnehmerzahl:
20 Personen pro Gruppe, bei mehr Personen werden mehrere Führungen organisiert.
Kosten:
100,00 € pro Gruppe
Dauer:
circa 60 Minuten
Nachdem Sie mit uns einen Wunschtermin blockiert haben, buchen Sie individuelle Führungen
schriftlich per Email, Fax oder Brief. Wir schicken Ihnen dann
eine schriftliche Buchungsbestätigung und Rechnung zu.
Treffpunkt:
Immer vor der Touristinformation der Stadt Oppenheim, Merianstraße 4, 55276 Oppenheim.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Geschenktipp:
Im Tourist- und Festspielbüro Oppenheim
sind Gutscheine für Untergrundführungen sowie das Buch
"Die unterirdische Stadt Oppenheim - von der Schattenwelt zum Erlebnisraum"
von Thomas Ehlke käuflich zu erwerben.

Nachtwächterführung: Dauer ca. 1,5 Stunden.
Schriftliche Anmeldung erforderlich unter:
Tourist- und Festspielbüro der Stadt Oppenheim
Merianstraße 4, 55276 Oppenheim
Postanschrift: Rathaus der Stadt Oppenheim
Merianstraße 2, 55276 Oppenheim
Tel.: 06133-4909-10 oder -14
Fax: 06133- 49 09 29
E-Mail: info@stadt-oppenheim.de
Öffnungszeiten: siehe oben
Weitere Informationen:
Mit einer Laterne für jeden Teilnehmer und im Gefolge der historischen gewandeten Gästebegleiter starten die „Nachteulen“ am Rupprechtsturm. Von dort aus führt die Wanderung auf historischen Spuren durch Burgruine Landskrone über den Canossa-Weg bis hinunter zum Zuckerberg. Durch die Schlossgasse ins „Welschdorf“, die einstige Hugenottensiedlung Oppenheims geleitet schließlich die Krämerstraße die Gäste zum Marktplatz mit seinem historischen Rathaus, von wo aus ein kleiner Abstecher in das Kellerlabyrinth vorgesehen ist. Nachdem die Teilnehmer an der Bartholomäuskirche wieder an die Oberfläche gelangen, führt der Weg zur Katharinenkirche und endet schließlich am Geschlechterbrunnen.
Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind unbedingt erforderlich!
Preise:
Erwachsene: 6 Euro
Kinder von 4 bis 14 Jahre: 3 Euro
Kinder bis 4 Jahre: freier Eintritt
Teilnehmerzahl:
maximal 25 Personen, mindestens 10 zahlende Erwachsene, Mindestpreis 60 Euro
Vertiefendes
1. Bedeutung
Mit seinen ausgedehnten Kelleranlagen besitzt Oppenheim ein einzigartiges
Kulturdenkmal. Hierbei ist nicht an die normalen Weinkeller gedacht,
wie sie aus jedem anderen Weinort bekannt sind, sondern an die in einem
unübersichtlichen System unterhalb der Altstadt mit zahllosen Gängen
miteinander verbundenen Keller, die teilweise in mehreren Stockwerken
übereinander liegen.
Heutzutage sind nur wenige verlässliche Daten über die Entstehungsgeschichte
der Keller bekannt. So wissen viele alte Oppenheimer zwar aus Erzählungen und
Geschichten ihrer Vorfahren noch in etwa, wo ihre Keller einmal waren oder zu
vermuten sind, aber einen exakten Plan oder Unterlagen über den
Verwendungszweck lassen sich kaum noch finden.
2. Entwicklung
Trotz aller Unsicherheit lässt sich aber aufgrund von modernen Untersuchungen
und Vermessungen folgendes festhalten:
Nachdem Oppenheim 1226 zur Freien Reichsstadt erhoben wurde, wuchs auch die
Bedeutung des Handels in der Stadt. Die Stadt lag an der Kreuzung zweier
großer Handelsstraßen (Köln – Straßburg und vom „Gau“ an den Rhein). Hier
bestand schon früh eine Fährverbindung über den Rhein, so dass auch andere
Quellen von einer Handelsstraße Gent – Prag sprechen. Und nicht zu vergessen:
der Rhein selbst als Handelsstraße.
Da die Stadt eingezwängt zwischen Rhein und den (Wein-) Bergen lag, war es
schwer, die Stadt zu vergrößern, ohne dass sie ihrer militärisch günstigen
Lage verlustig gegangen wäre. Andererseits benötigte der aufblühende Handel
neuen Lagerraum.
So legten die Handelsleute Keller unter ihren Gebäuden an.
Sie dienten zur Lagerung von Lebensmitteln aller Art, da sich die
Eigenschaften des Oppenheimer Erdreiches günstig auf die Haltbarkeit der
Lebensmittel auswirkte.
Vor allem Bier (Oppenheim verfügte über das Braurecht)
konnte in den
konstant 8 – 9°C kühlen Kellern lange lagern.
Da Lehm der im Mittelalter bevorzugte Grundstoff sowohl für den Hausbau als
auch für die Straßenreinigung war (war der Straßenbelag sehr verschmutzt, zog
man einfach eine neue „Lehmdecke“ darüber), bot Oppenheim in seinem Untergrund
ideale Abbaumethoden: sicher, keine langen Handelswege, billig.
3. Boden ideal für Kelleranlagen
Der Oppenheimer Untergrund besteht an manchen Stellen aus einer bis zu acht
Metern dicken Lößlehmschicht. Dieser Boden besteht aus einer Mischung aus Lehm
und Sand. In einer ausgewogenen Mischung beider Elemente (konstante
Luftfeuchtigkeit!) lässt sich in diesen Boden mit recht einfachen Mitteln ein
durchaus stabiles Kellergewölbe graben.
Doch wird dieses empfindliche Gleichgewicht durch etwaige Wasserzutritte (wie
etwa undichte Wasserleitungen und Abwasserkanäle, Oberflächenwasser)
destabilisiert, d.h. der Lehm wird ausgewaschen und fließt in die vorhandenen
Gewölbe, wodurch es unter Häusern und Straßen zur Bildung von gefährlichen
Sekundärhohlräumen kommt. Auch die Stabilität der Gewölbe ist damit gefährdet.
Ähnliches geschieht wenn der Boden austrocknet und die Sandanteile aus der
Lößverbindung herausrieseln.
Die mangelnde Pflege der letzten Jahrhunderte hat aus den oben genannten
Gründen immense Schäden am Kellersystem entstehen lassen. Hinzu kamen die
Verlegung von Kanalisation und die starke Belastung durch den modernen
Straßenverkehr. Der Einbruch eines Polizeiwagens vor einigen Jahren in der
Pilgerbergsgasse oder riesige plötzlich aufbrechende Löcher in den Gärten der
Altstadt hatten hierin ihre Ursache.
4. Keller und Gänge
Schon der Kupferstecher Matthäus Merian, der die Silhouette der Stadt vor 1621
festhielt, bemerkte in seiner Beschreibung 1645
„Man findet zu Oppenheim ...
tiefe Keller.“
Schon damals müssen die Keller bereits einige Jahrhunderte alt gewesen sein.
So schwer eine genaue Datierung der Kellerräume und der Gänge auch heutzutage
noch ist , so ist wohl davon auszugehen, dass die Kellerräume i.d.R. vor den
sie verbindenden Gängen entstanden sind. Dies bedeutet auch, dass der Anlage
wohl ein Gesamtplan nicht zugrunde liegt, sondern jeder Hausbesitzer zunächst
unter seinem Haus zu graben begann. So hat jeder „seinen“ Keller waagrecht in
den Berg getrieben.
Hierbei geschah es, dass verschiedene Keller bei der Oppenheimer Hanglage
übereinander entstanden, ohne dass die „Nachbarn“ hiervon etwas wussten. Mit
der Zeit, vor allem auch aufgrund von äußeren Bedrohungen, wurden die Keller
dann eher systematisch miteinander verbunden.
Die Datierung der Bauzeit der Gänge ist auch deshalb außerordentlich
schwierig, weil man nicht auf gängige Datierungsmethoden (C 14,
Dendronchronologie) zurückgreifen kann. Nur eine relative Chronologie, d.h.
eine Einschätzung welche Bereiche einer Anlage älter bzw. jünger sind, lässt
sich annähernd ermitteln. Auch aufgrund von Füllmaterial und weiteren Funden
lassen sich ungefähre Datierungen anstellen. Momentan versucht man, durch ein
neues Verfahren zur Altersbestimmung der verwendeten Steine
(Thermoluminiszenz) eine genaue Datierung zu erreichen.
5. Einschätzung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kellersystem in der Zeit
zwischen dem 13. Jh. und 1689 entstanden sein muss. Mit der nahezu kompletten
Zerstörung der Stadt 1689 war der Ausbau des Gangsystems jäh unterbrochen
worden.
Nur im Kellersystem, im Gautor, der Burgruine Landskrone und der
Katharinenkirche sind uns Zeugen der mittelalterlichen Stadt erhalten
geblieben. Oberhalb der Keller wurde nach 1689 eine komplett neue Stadt
gebaut. So datieren Gebäude, die heute noch die Oppenheimer Altstadt
darstellen, aus dem frühen 18. Jh. Diese Häuser orientieren sich zwar
weitgehend an der Parzellenstruktur der mittelalterlichen Stadt, doch nur
aufgrund der Kellerstruktur lässt sich ein exakter Grundriss der
mittelalterlichen Stadt gewinnen. Mit Fug und Recht lässt sich hier von einer
„Stadt unter der Stadt“ sprechen. Die Besonderheit dieses Denkmals besteht
darin, dass hier ein Zeugnis der Bürgerschaft, kein Prachtbau der Oberschicht
(wie die meisten Denkmäler) erhalten blieb.
6. Zuflucht in Krisenzeiten
In Belagerungszeiten diente dies weitverzweigte Gängesystem unter der Stadt
der Bevölkerung als Zufluchtsort. Neben der Funktion als Zufluchtsort boten
die Gänge auch den ortskundigen Oppenheimern die Möglichkeit, den Angreifern
immer wieder zu entwischen; man konnte sich aufgrund der Vorräte und vieler
Zisternen schon einige Zeit „verkriechen“.
Die Geschichte hat gezeigt, dass die Gänge in Notzeiten immer wieder eine
Renaissance erlebten, gerade im II. Weltkrieg versammelten sich die
Oppenheimer wie Jahrhunderte davor in ihren zwischenzeitlich vergessenen
Kellern, um sich vor den Angriffen zu schützen. War die Krisenzeit vorbei,
gewann der jeweilige Egoismus wieder die Oberhand, die Keller wurden
zugemauert, gegen den Nachbarn abgeschottet, mit Müll verfüllt oder einfach
dem Verfall überlassen.
7. Verfall und Sanierung
Erst mit dem Beginn der Stadtsanierung Ende der 80er Jahre wurde die
Aufmerksamkeit wieder auf das "Kellerlabyrinth" gelenkt. Nach dem Beginn der
Untersuchungen der oberirdischen Bauten erinnerte man sich wieder an die
"Unterstadt".
Denn, so die Überlegung der Sanierer, „was nützt eine Topsanierung im
oberirdischen Bereich, wenn alles auf unsicherem Grund steht“. 1990 fand in
Oppenheim daher ein internationaler Kongress statt, der zum Ziel hatte, ein
Konzept für den Umgang mit der unterirdischen Stadt zu entwickeln.
Die damals begonnenen Untersuchungen bestätigten die ersten Befürchtungen:
Durch die Vernachlässigung war das Gangsystem arg in Mitleidenschaft gezogen
worden. Ohne eine Sanierung des Untergrundes ist eine oberirdische Sanierung
kaum erfolgversprechend.
8. Stand der Dinge
Bis heute sind ca. 600 Einzelanlagen erfasst bzw. entdeckt worden. Ein
Großteil dieser Anlagen harrt noch der genauen Vermessung und Dokumentation.
Der Bereich des sogenannten Welschdorfes und der Katharinenkirche sind noch
nicht untersucht worden. So fehlen bis heute Erkenntnisse über eine unter dem
Altar der Katharinenkirche vermuteten Krypta (Unterkirche, die die Reliquien
der Heiligen Katharina aus Alexandrien enthält).
Ein besonderes Problem ist auch die Eigentumsfrage der Kelleranlagen. Durch
die weitverzweigten Gänge kann es passieren, dass ein Keller unter einem Haus
nur von einem anderen Haus aus begehbar ist. Dieser Keller ist aber nach
geltendem Recht (BGB) Eigentum des Besitzers, dessen Haus untermittelbar
darüber liegt. Die Sanierer stehen hier vor schwierigen Problemen. Und nur ein
einvernehmliches Entscheiden aller Beteiligten und das Verantwortungsgefühl
gegenüber der Geschichte der eigenen Stadt sollten neue Lösungen hierbei
möglich machen.
9. Neues Leben in alten Gänge
Das "Kellerlabyrinth" ist heute ein Ort des kulturellen Lebens und der
Begegnung mit der Vergangenheit.
Seit April 2003 sind die als Denkmal nationaler Bedeutung anerkannten Keller
und Gänge zumindest in einem Teilbereich zwischen Katharinen- und
Bartholomäuskirche sowie in wenigen privaten Kelleranlagen der Öffentlichkeit
zugänglich. Engagierte Führerinnen und Führer öffnen den Gästen die Tür zu
einer unbekannten Welt. Hier warten Geschichte und Geschichten, die lange Zeit
im Verborgenen lagen.
Die stimmungsvollen Räumlichkeiten können auch zur Durchführung von
Feierlichkeiten angemietet werden. So werden die Mauern, die einst Leben
retteten, wieder erfüllt mit positiver Lebendigkeit.
Der kulturelle Höhepunkt sind zweifelsohne die Festspiele, die seit der Saison
2003 hier in der „Stadt unter der Stadt“ ein zweites Zuhause neben der
wunderschönen Burgruine gefunden haben. Kleine, intime und
experimentierfreudige Aufführungen entfalten hier in den Kellern eine
unvergleichliche Atmosphäre im direkten Kontakt mit dem Publikum.
Viele ältere Oppenheimer wissen davon zu erzählen, dass im II. Weltkrieg das
Kellersystem intakt war, dann jedoch wieder der Vergessenheit anheim fiel.
