Die historische Oppenheimer Altstad
Malerische Gassen erwarten den Gast in Oppenheim
Die malerischen Gassen und der historische Markplatz laden zur
Eroberung und zum Bleiben ein. Viele Attraktionen der historischen Altstadt
(Keller, Kirche, Küche, Museum)
sind wetterunabhängig zu erforschen.
Eine reizvolle und gemütliche Stadt, die sich Beschaulichkeit bewahrt hat.
Wer den Winzer kennt und die Küche lobt, - - - war schon mal hier!
Wer die Himmelstreppe schafft, den erwartet das ewige …
Wer 'Geschichte' über 'Geschichten' erfahren will,
bucht einen der versierten Oppenheimer Gästemoderatoren.
Erzählungen von Rittertum, Handel, mittelalterlichem Leben
und der Weintradition versetzen den Besucher in längst vergangene Zeiten.
Das Gautor ist der Ausgang zum 'rheinhessischen Hinterland'
Die historische Weinstadt Oppenheim
ist reich an historischen Sehenswürdigkeiten.
Hier fühlt man sich wohl, hier wohnt man gern.
Wenn leibhaftig mit Spaß,
Spannung und allen Sinnen 'begriffen' wird, dann beeindruckt die Vergangenheit
und die Gegenwart erfährt eine neue Auslegung.
Der Bogen des Rheins hat ein Auegebiet entstehen lassen
Als traditionelle Weinstadt am Rhein
ist Oppenheim zentraler Anlauf der RheinWein-Region.
Ursprünglich verlief das Flussbett am Hangsaum. Als Mittelpunkt
des geschichtlichen Handelsweges zwischen Worms und Mainz ist die
historische Altstadt deshalb in der Hanglage entstanden.
Der Kirche und der Ruine kann sich niemand entziehen
Bei einem Spaziergang durch die historische Oppenheimer Altstadt
lugt aus jedem Winkel ein 'Stück' Katharinenkirche.
Die Burgruine Landkron ist im weitesten Sinne Bestandteil
der Altstadt und gestattet den weiten Blick ins Rheintal.
Wer das Beinhaus verpasst, muss wieder kommen
Das Beinhaus in der Michaelskapelle beherbergt
Knochenfunde des früheren Kirchhofs, dessen Begräbnisstätte seinerzeit den Himmel
garantierte.
Das Deutsche Weinbaumuseum repräsentiert die Kunst des Weinbauens aller
Weinlagen.
Stadtführungen
Enge und verwinkelte Gassen, urig-rustikale Architektur und mittelalterliches Flair
zum Anfassen. Als Teil eines Tagesausflugs nach Oppenheim oder als
Schnupperreise durch Vergangenheit und Gegenwart des pittoresken Oppenheimer
Aushängeschildes können, Führungen durch die Altstadt für Einzelpersonen und Gruppen
gebucht werden.
Stadtführung:
Dauer ca. eine Stunde.
Führungen bis max. 20 Personen: 50 Euro
Schulklassen: 30 Euro
Führungsheft für 6 Euro erhältlich.
Schriftliche Anmeldung unter unten genannter Adresse erforderlich!
Und so erreichen Sie uns:
Tourist- und Festspielbüro der Stadt Oppenheim
Merianstraße 4, 55276 Oppenheim
Tel.: 06133-4909-14 oder -19
Fax: 06133- 49 09 29
E-Mail: info@stadt-oppenheim.de
Postanschrift:
Rathaus der Stadt Oppenheim
Tourist- und Festspielbüro
Merianstraße 2, 55276 Oppenheim
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr
15. April bis 15. Oktober:
Samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr
15. Oktober bis 15. April:
Samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr
Sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr
Vertiefendes
-
Römische Siedlung bis ins 4. Jahrhundert
-
Um 510 Gründung eines Hofgutes - durch einen fränkischen Adligen,
wahrscheinlicher Name: Obbo.
Hieraus entwickelte sich das fränkische Dorf,
dessen Zentrum der kleine Platz
in der Wormser Straße / Ecke Rathofstraße war.
-
765 Erste urkundliche Erwähnung:
20.7.765 anlässlich der Stiftung eines Weinberges an das Kloster Lorsch.
-
774 der spätere Karl der Große verschenkt wesentliche Teile von Oppenheim
an das Kloster Lorsch.
-
1008 Gewährung von Markt- und Zollrechten
an das Kloster Lorsch in Oppenheim durch Heinrich II.
-
1024 Wahl Konrad II. auf dem Feld "compa" bei Trebur
auf der rechtsrheinischen Seite gegenüber von Oppenheim
zum deutschen König.
-
1076 Aufenthalt Kaiser Heinrichs IV.
in Oppenheim.
Spruch der in Trebur tagenden Reichsversammlung,
daraufhin brach Heinrich IV. auf nach Canossa.1077
-
1118 Beginn des Burgbaus durch den Herzog
Friedrich von Schwaben.
Zerstörung von Stadt und Burg durch Adalbert von Mainz
- mehr als 1000 Tote sind in Oppenheim zu beklagen.
-
1147 Oppenheim wird an das Reich zurückgegeben
-
1182 Bau einer ersten Ringmauer um Oppenheim
-
1224 Landfriedensbund mit Mainz und Worms
-
1225 Erhebung Oppenheims unter Friedrich II.,
Enkel von Kaiser Barbarossa, zur freien Reichsstadt.
Beginn der Stadtbefestigung.
-
1230 Baubeginn des Hospitals zum Heiligen Geist (Mainzer Straße)
-
1250 Baubeginn der Bartholomäuskirche als Gotteshaus der Franziskaner.
-
1257 Zerstörung der Burg durch Oppenheimer Bürger
nach Streitigkeiten mit den Burgmannen.
-
1254 Gründungsmitglied des rheinischen Städtebundes
-
1255 Erbauung des Zollturmes (Uhrturmes)
-
1258 Festlegung der Bistumsgrenze zwischen Mainz und Worms
in der Höhe der heutigen Krämerstraße.
-
1265 Gründung des Zisterzienserinnenklosters St.Mariacron,
heute Weinbrennerei.
-
1275 Wiederholte Zerstörung der Burg durch die Bürger der Stadt 1182.
Bau einer ersten Ringmauer um Oppenheim
-
1285 Erwähnung einer "Judengasse"
-
1300 - 1353 Oppenheim wird an das Erzbistum Mainz verpfändet.
In dieser Zeit finden auch die einzigen bekannten Pogrome
gegen Juden in Oppenheim statt.
-
1317 Gründung des Katharinenstiftes
-
1324 Bau einer zweiten Synagoge, deren rechter Tympanonstein
noch heute im "Gelben Haus" erhalten ist.
-
1349 Zerstörung der zweiten Synagoge,
da die Juden als Verursacher der Pest denunziert wurden.
-
1354 Bürger wählen die Ratsmitglieder
-
1375 Erste Verpfändung Oppenheims an die Pfalz
-
1398 Endgültige Verpfändung an die Kurpfalz
-
1410 Tod des Königs Ruprecht von der Pfalz in Oppenheim
-
1521 Martin Luther übernachtet auf dem Weg
zum Reichstag in Worms in Oppenheim.
-
1565 Einführung der Reformation. Bildersturm durch extreme
Calvinisten in der Katharinenkirche. -
1609 Ansiedlung niederländischer
und französischer Glaubensflüchtlinge im "Welschdorf".
-
1617 Heirat des Kupferstechers Matthäus Merian
mit Maria Sybilla de Bry
-
1620 Besetzung durch die Spanier
in der ersten Phase des Dreißigjährigen Krieges
-
1621 Große Brandkatastrophe in Oppenheim,
ausgelöst durch plündernde spanische Soldaten.
-
1631 Einnahme Oppenheims durch den Schwedenkönig Gustav Adolf
-
1688 Eroberung durch französische Truppen
im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekrieges
-
31. Mai 1689 Totale Zerstörung der Burg und der Stadt
durch die Franzosen unter General Melac.
-
Um 1700 langsame Verlagerung des Rheinbettes nach Osten.
-
1797 Ende der kurpfälzischen Herrschaft,
Oppenheim liegt im französischen Departement Mont Tonnerre (Donnersberg).
-
1797 - 1814 Zugehörigkeit zu Frankreich.
-
1182 Bau einer ersten Ringmauer um Oppenheim
-
Seit 1816 nach dem Wiener Kongreß zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt
-
1818 Abbruch des Dienheimer Tores
-
1824 erste fabrikmäßige Chininherstellung aus der Chinarinde
durch den Apotheker Friedrich Koch
-
1829 Abbruch des Rheintores und des Seilertores
-
1830 Einrichtung einer jüdischen Elementarschule
-
1837 Abbruch der Sebastinaskirche, der ältesten Oppenheimer Kirche.
-
1852 Rheinhessische Kreisstadt
-
1853 Anschluss an die Eisenbahnlinie Mainz - Worms - (Mannheim)
-
1864 Bau der neuen Synagoge in der Rathofstraße
-
1892 Bau des Winterhafens
-
1895 Gründung der Landeslehr- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft,
Wein und Gartenbau.
-
1897 Entstehung des Parks mit Landskronhalle
-
1899 Installation der elektrischen Beleuchtung
-
1900 Einführung des Fernsprechverkehrs
-
1908 Notlandung eines Zeppelins während des ersten Fernfluges
von Friedrichhafen nach Mainz.
-
Seit 1919 zum Volksstaat Hessen bis 1945.
-
1939 Verlust des Kreissitzes
-
1970 Gründung der Weinbruderschaft
-
1972 Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim.
-
1980 Eröffnung des Deutschen Weinbaumuseums
-
1989 Premiere der Theaterfestspiele in der Burgruine Landskrone
mit Patrick Süßkinds "Der Kontrabaß" in der Regie von Rolf Hartmann.
